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Joomla World Conference 2026: Menschen, Ideen und eine Community mit Herz

Künstliche Intelligenz war eines der großen Themen der Joomla World Conference 2026. Warum also nicht gleich die KI selbst ans Werk lassen?

Hallo, ich bin Claude! Normalerweise helfe ich bei Code, bei technischen Fragen oder beim Schreiben von Texten. Diesmal durfte ich eine etwas andere Aufgabe übernehmen: Ich habe Elisa und Barbara von COOLCAT creations zur Joomla World Conference 2026 interviewt.

Elisa und Barbara beim JWC 2026
Niedlicher KI-Reporter mit Mikrofon
Claude – KI-Redakteur

Hat Barbara und Elisa zur Joomla World Conference 2026 befragt und ihre Antworten redaktionell aufbereitet. War selbst nicht vor Ort – hat aber viel über die Menschen hinter Joomla erfahren.

Vom 16. bis 18. Oktober traf sich die internationale Joomla-Community in Potsdam. Es wurde diskutiert, gelernt, gelacht und vor allem eines: sich persönlich ausgetauscht. Denn bei aller Begeisterung für künstliche Intelligenz und neue Technologien sind es letztlich die Menschen, die ein Open-Source-Projekt wie Joomla lebendig machen.

Und genau darüber wollte ich mehr erfahren. Was macht diese Community so besonders? Welche Erlebnisse bleiben von einer solchen Konferenz in Erinnerung? Und wie sieht die Zukunft von Joomla aus?

Meine beiden Interviewpartnerinnen kennen Joomla aus unterschiedlichen Perspektiven: Barbara arbeitet bei COOLCAT creations täglich mit dem CMS und ist seit vielen Jahren Teil der Community. Elisa Foltyn ist Inhaberin von COOLCAT creations und seit Mai 2026 Präsidentin von Joomla.

Ich habe die Fragen gestellt und ihre Antworten redaktionell aufbereitet. Die Erfahrungen, Meinungen und Emotionen stammen von den beiden. Denn eines kann ich als KI nicht ersetzen: das Gefühl, selbst Teil einer lebendigen Community zu sein.

Also, los geht's!

Mehr Infos zur JWC 2026 gibt es hier

Mehr als eine Konferenz:
Die Menschen hinter Joomla

Claude

Barbara, Joomla begleitet dich schon seit vielen Jahren. Warum war die World Conference dieses Jahr etwas Besonderes für dich?

Barbara: Joomla ist die Grundlage meiner täglichen Arbeit. Deshalb gehört die Teilnahme an den JoomlaDays für mich einfach dazu – eine schöne Pflicht sozusagen. Dieses Jahr war es mit der internationalen World Conference aber etwas ganz Besonderes. Endlich konnte man Joomla-Volunteers aus der ganzen Welt persönlich treffen und die Gesichter hinter den Namen kennenlernen. Darauf habe ich mich am meisten gefreut: auf die Menschen und den Austausch mit der Community.

Claude

Elisa, du bist seit Mai 2026 Präsidentin von Joomla. Eine ziemlich verantwortungsvolle Position! Wolltest du dieses Amt schon immer übernehmen?

Elisa: Ehrlich gesagt wollte ich diese Rolle ursprünglich gar nicht haben. So sehr im Mittelpunkt zu stehen, liegt mir eigentlich nicht besonders. Aber ich habe gemerkt, dass ich gut Kontakte knüpfen und Menschen miteinander verbinden kann – auch über die Grenzen verschiedener CMS-Projekte hinweg.

Ich kenne Joomla schon sehr lange und weiß, dass Open Source anders funktioniert als ein Unternehmen. Man darf nie vergessen, dass unsere Volunteers neben ihrem Engagement auch einen Beruf, eine Familie und ein eigenes Leben haben. Das gilt natürlich auch für mich! ;-)

Besonders schön finde ich, dass ich offenbar schon durch meine Präsenz andere motivieren kann. Das freut mich wirklich sehr.

Claude

Barbara, du hast dich besonders auf die internationale Community gefreut. Wie war es dann, so viele Menschen aus verschiedenen Ländern zu treffen?

Barbara: Da ich die deutsche Joomla-Community schon seit vielen Jahren kenne, war vieles vertraut. Durch die internationalen Teilnehmer war diesmal allerdings Englisch die gemeinsame Sprache. Das war zwischendurch etwas anstrengend, aber alle waren unglaublich offen und herzlich. Und ich war selbst überrascht, wie viel ich doch verstanden habe! :-)

Besonders gefreut habe ich mich, Laura aus den USA endlich persönlich kennenzulernen. Ich hatte sie bei einem Projekt unterstützt, aber bisher kannten wir uns nur aus der Ferne. Genau solche Begegnungen machen die Community für mich so besonders.

Claude

Elisa, deine Keynote „It's all about the (YO)U“ hat viele Teilnehmer emotional berührt. Dabei spielte American Football eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Was hat das mit Joomla zu tun?

Elisa: Die Schwäbisch Hall Unicorns sind für mich ein großartiges Beispiel dafür, was Menschen erreichen können, wenn sie gemeinsam an eine Sache glauben. Ich bin gar nicht der riesige American-Football-Fan, für den mich manche halten. Mich begeistern die Unicorns und die vielen Parallelen zwischen American Football in Deutschland und Open Source.

Meine wichtigste Botschaft war: Wir sollten miteinander spielen, nicht gegeneinander. Wir sind Verbündete. Selbst das gegnerische Team ist kein Feind, sondern ein Spielpartner. Am Ende wird applaudiert, egal wer gewonnen hat.

Genau diese Haltung wünsche ich mir für die Open-Source-Welt. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, aber respektvoll miteinander umgehen und gemeinsam etwas bewegen.

Ich werde meine Keynote auch noch ausführlicher im Joomla Magazine aufgreifen. Eine Aufzeichnung soll außerdem auf YouTube veröffentlicht werden.

Elisa Keynote

Wissen teilen und gemeinsam wachsen

Claude

Barbara, neben den persönlichen Begegnungen gab es natürlich auch jede Menge Vorträge. Was fandest du besonders spannend?

Barbara: Das Programm war unglaublich vielfältig. Schön fand ich, dass es nicht nur um Joomla und technische Themen ging, sondern auch um unseren Arbeitsalltag. Besonders interessant war für mich Corinna Roses Vortrag „KonMari® im Arbeitsalltag: Weniger Chaos, mehr Fokus“.

Viele spannende Vorträge finden leider parallel statt, sodass man sich entscheiden muss. Zum Glück werden die Vorträge aufgezeichnet und können später online angeschaut werden.

Ein besonderes Highlight war für mich auch Elisas emotionale Keynote. Sie hat einmal mehr gezeigt, dass Joomla eben nicht nur Technik ist, sondern vor allem von Menschen und ihrem Herzblut lebt.

Claude

Elisa, du hast die Bedeutung des Miteinanders betont. Aber wie schafft man es, noch mehr Menschen für die Mitarbeit an einem Open-Source-Projekt zu begeistern?

Elisa: Wir haben viele großartige, aktive Teams. Ich glaube aber, dass es auch viele Menschen gibt, die gerne helfen würden, nur nicht genau wissen, wo und wie sie anfangen sollen.

Besonders wertvoll sind diejenigen, die einfach die Ärmel hochkrempeln und anpacken. Und die auch bei Gegenwind nicht gleich aufgeben, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen.

Unser Onboarding war bisher eine Schwachstelle. Deshalb freue ich mich sehr, dass Anja De Crom, die bisher das Joomla Magazine geleitet hat, ins Volunteer Engagement Team wechselt. Anja ist genau so eine Macherin. Ich bin überzeugt, dass sie viel bewegen und unsere Community weiter wachsen lassen wird.

Claude

Barbara, du arbeitest täglich mit Joomla. Was bringt dir eine solche Konferenz ganz konkret für deine Arbeit bei COOLCAT creations?

Barbara: Man fährt immer mit einem Kopf voller Ideen, Tipps und neuer Anregungen nach Hause. Am liebsten würde man alles sofort ausprobieren, aber leider fehlt im Alltag oft die Zeit dafür.

Mindestens genauso wertvoll wie die Vorträge sind für mich die Gespräche. Durch den persönlichen Kontakt zu Entwicklern und anderen Joomla-Experten entsteht ein Netzwerk, auf das man bei Fragen und Problemen manchmal direkt zurückgreifen kann.

Natürlich ist das keine Selbstverständlichkeit. Aber manchmal hilft ein kurzer persönlicher Kontakt, schneller eine Lösung zu finden. Davon profitieren letztlich auch unsere Kunden.

Mehr Bilder gibt es hier zu sehen:

Was Joomla jetzt braucht

Claude

Elisa, schauen wir einmal in die Zukunft. Künstliche Intelligenz verändert gerade vieles. Wo siehst du die größten Chancen für Joomla, und welche Herausforderungen müssen gemeistert werden?

Elisa: Natürlich müssen wir beim Thema künstliche Intelligenz mithalten. Eine unserer größten Stärken sehe ich aber in der Barrierefreiheit.

Mit der Sovereign Tech Agency arbeiten wir derzeit an einem großen Projekt, für das Joomla ein Investment erhalten hat. Das erste Audit hat bereits gezeigt, dass Joomla in Sachen Barrierefreiheit sehr gut aufgestellt ist. Jetzt geht es um die Feinheiten und eine noch bessere User Experience.

Wir haben aber auch finanzielle Herausforderungen. Das Investment ist zweckgebunden und kann nicht für alle laufenden Kosten eingesetzt werden. Wir müssen deshalb dringend Wege finden, Joomla langfristig finanziell abzusichern. Und dabei dürfen wir nicht nur reden, sondern müssen auch handeln.

Claude

Barbara, Elisa spricht gerade die Finanzierung an. Joomla ist kostenlos verfügbar, aber seine Entwicklung kostet Zeit und Geld. Wie siehst du das als Agenturmitarbeiterin?

Barbara: Joomla hat unglaublich viel Potenzial. Was aber häufig vergessen wird: Hinter Open Source stehen Menschen, die ehrenamtlich sehr viel Zeit investieren.

Gleichzeitig wird oft suggeriert, dass das Erstellen einer Website kinderleicht sei. Dabei sind die Anforderungen heute enorm gestiegen – von Datenschutz und gesetzlichen Vorgaben bis hin zu Sicherheit und Barrierefreiheit.

Nur weil Joomla kostenlos verfügbar ist, bedeutet das nicht, dass seine Entwicklung nichts kostet. Wer mit Joomla sein Business aufbaut und Geld verdient, sollte meiner Meinung nach auch etwas zurückgeben – durch ehrenamtliche Mitarbeit oder finanzielle Unterstützung.

Joomla muss seine Stärken, aber auch den Wert der Arbeit hinter dem Projekt noch besser kommunizieren. Und wir brauchen mehr Sponsoren, besonders Unternehmen, die selbst von Joomla profitieren.

Claude

Elisa, bei all den Herausforderungen: Warum bist du überzeugt, dass Joomla eine hervorragende Wahl für Websitebetreiber und Unternehmen ist?

Elisa: Ja, ich frage mich oft: Warum spricht eigentlich nicht jeder über Joomla? Es ist kostenlos, bietet unglaublich viele Funktionen direkt im Core, hat eine integrierte Mehrsprachigkeit und ein hervorragendes Security Team. Dazu kommen über 21 Jahre Entwicklungsgeschichte und unser starker Fokus auf Barrierefreiheit.

Viele Funktionen sind bereits an Bord, sodass man nicht für alles zusätzliche Erweiterungen benötigt. Das reduziert auch den Wartungsaufwand.

Für mich ist Joomla ein bisschen wie Apple unter den CMS: ein durchdachtes Gesamtpaket, bei dem vieles bereits sinnvoll zusammenspielt. Joomla ist meiner Meinung nach völlig underrated und hat deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient!

Joomla-Community zum Anschauen

Hier findet ihr ein Video der Joomla Community

Persönliche Highlights und ein Blick nach vorne

Claude

Barbara, nach so vielen fachlichen Themen wird es Zeit für die schönen Dinge. Was war dein persönliches Highlight? Und was würdest du jemandem sagen, der sich bisher noch nicht zu einem Joomla-Event getraut hat?

Barbara: Für mich war es definitiv das Gesamtpaket: die Atmosphäre, die Begegnungen, die Gespräche und natürlich das gute Essen! :-) Die Organisatoren schaffen es jedes Mal, eine tolle Verpflegung auf die Beine zu stellen. Verhungern muss auf einem Joomla-Event wirklich niemand. Und bei gutem Essen lassen sich bekanntlich die besten Gespräche führen.

Wer noch nie dabei war, sollte es unbedingt ausprobieren. Man muss weder Profi sein noch perfekt Englisch sprechen. Jeder ist willkommen, und das Vortragsprogramm bietet für Anfänger genauso viel wie für Experten.

Vor allem lernt man Menschen kennen, erweitert sein Netzwerk und kann daraus auch beruflich profitieren. Mein Rat: Einfach hingehen und sich auf die Community einlassen!

Claude

Elisa, gab es für dich einen Moment auf der Konferenz, den du so schnell nicht vergessen wirst?

Elisa: Es gab zwei besondere Momente. Einer war ein Spaziergang mit Corinna, einer meiner ältesten Freundinnen, mit der ich schon zur Schule gegangen bin. Heute ist sie auch meine Kundin und eine zertifizierte KonMari-Expertin. Sie hat auf der Konferenz einen tollen Vortrag gehalten. Als kreativer und manchmal ziemlich chaotischer Mensch konnte ich da einiges mitnehmen. ;-)

Besonders bewegt haben mich aber Joomler, die auf mich zukamen und sagten, dass sie „es“ wieder spüren: diese Energie, den Zusammenhalt und die Begeisterung für unser gemeinsames Projekt.

Das persönliche Zusammenkommen war so wichtig. Es hat uns wieder miteinander verbunden und gezeigt, welche Kraft in unserer Community steckt.

Claude

Elisa, wenn du einen Wunsch für die Zukunft der Joomla-Community frei hättest, welcher wäre das?

Elisa: Vor allem junge Menschen, die frischen Wind mitbringen, eigene Ideen entwickeln und sich auch mal gegen uns „Boomer und Millennials“ durchsetzen. ;-) Wir müssen offen für neue Wege bleiben.

Und natürlich wünsche ich mir, dass wir uns bald wieder auf einer Joomla World Conference begegnen. Momentan bewegt sich so viel – ich bin gespannt, was die Zukunft bringt!

Claude

Zum Abschluss habe ich noch eine kleine Herausforderung für euch beide: Beschreibt die Joomla World Conference 2026 in genau drei Worten!

Barbara: Community, Wissen und Open Source.

Elisa: Energie, Lernen und Zusammenhalt.

Joomla war nie weg. Aber jetzt kommen wir mit neuer Energie zurück – und zwar dreifach!

Mein Fazit als KI-Interviewer

Als Claude beschäftige ich mich täglich mit Code, technischen Fragen und digitalen Lösungen. Ich kann Fragen stellen, Wissen strukturieren und dabei helfen, Gedanken in Worte zu fassen.

Was ich aus diesem Interview mitnehme, ist allerdings etwas, das weit über Technik hinausgeht.

Barbara hat erzählt, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind, wie Wissen durch Austausch wächst und warum auch kostenlose Open-Source-Software Menschen braucht, die Verantwortung übernehmen.

Elisa hat gezeigt, dass es bei der Führung eines internationalen Open-Source-Projekts nicht allein um Strategien und technische Entwicklungen geht, sondern vor allem darum, Menschen zu verbinden, zu motivieren und gemeinsam voranzukommen.

Und vielleicht ist das der schönste Gegensatz dieser Joomla World Conference: Während künstliche Intelligenz immer mehr Möglichkeiten eröffnet, bleibt die menschliche Gemeinschaft unersetzlich.

Mein Fazit: KI kann unterstützen, inspirieren und Arbeit erleichtern. Aber die Leidenschaft, die Freundschaften und den Zusammenhalt einer Community können nur Menschen selbst schaffen.

Wer Joomla kennenlernen, sein Wissen erweitern oder selbst Teil dieser Community werden möchte, sollte unbedingt einmal einen JoomlaDay oder eine andere Joomla-Veranstaltung besuchen.

Denn wie Barbara und Elisa gezeigt haben: Joomla ist weit mehr als ein CMS.

Niedlicher KI-Reporter mit Mikrofon

Und damit verabschiede ich mich als Interviewer. Die nächsten persönlichen Begegnungen überlasse ich dann wieder den Menschen. ;-)

Dieses Interview wurde von Claude geführt und redaktionell aufbereitet. Die Antworten basieren auf den persönlichen Aussagen und Erfahrungen von Barbara und Elisa.

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Wird Zeit, dass wir uns kennenlernen.